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Die Wortstellung

Die Antwort auf eine einzelne Cloze-Lücke ist die Wortstellung selten. Punkte bringt sie in der Aufgabe mit den fehlenden Satzteilen, wo das Stück an der Nahtstelle einrasten muss, und Punkte kostet sie an zwei Stellen gleichzeitig: im Editing, wo ein Pronomen, das das Subjekt noch einmal aufnimmt, ein typisches überflüssiges Wort ist, und im eigenen Text, wo eine falsche Stellung in jedem Absatz an den Sprachpunkten knabbert.

Deshalb folgt hier kein Kapitel über Satzglieder. Es folgen die Aufgaben aus genau diesen Teilen, und die Regel kommt dann, wenn Sie über sie gestolpert sind.

Die Aufgabe, wegen der Sie hier sind

Sehr wahrscheinlich kommen Sie aus der Aufgabe mit den fehlenden Satzteilen, und zwar von genau dieser Stelle. Lösen Sie sie noch einmal.

…the clockmaker who had built the mechanism ___.

Prüfungsniveau

Achten Sie darauf, was Sie dabei nicht getan haben. Sie haben nicht geklärt, wovon der Absatz handelt. Sie haben geschaut, welche Stelle im Satz leer geblieben ist, und genommen, was in diese Stelle passt. Im Englischen ist die Stelle die Grammatik.

Die Regel und die Tabelle

Die Rolle vergibt die Stelle, nicht die Endung. Im Deutschen sagt Ihnen der Artikel, wer handelt: Den Uhrmacher rief der Rat und Der Uhrmacher rief den Rat sind zwei verschiedene Sätze, obwohl beide gleich anfangen: Das den erledigt die Arbeit, und deshalb dürfen Sie das Objekt zur Betonung nach vorne holen. Im Englischen gibt es diese Endungen am Nomen nicht mehr, die Rolle zeigt allein die Position: vor dem Verb der Handelnde, direkt danach die Sache. The clock stopped the town und The town stopped the clock bestehen aus denselben Wörtern und sagen Verschiedenes.

Die Subjektstelle gibt es nur einmal, und sie ist schon besetzt. Ein Satz hat genau ein Subjekt. Wenn zwischen Subjekt und Verb ein Relativsatz steht, dürfen Sie das Subjekt danach nicht noch einmal mit einem Pronomen aufgreifen: The engineer who found the fault she straightened it gibt einem Verb zwei Subjekte. Im Editing ist it, he, they an dieser Stelle ein typisches überzähliges Wort.

Eine vorangestellte Zeit- oder Ortsangabe verschiebt gar nichts. Yesterday I went, In 2019 the council paid: Die Angabe stellt sich vor das Subjekt, und das Subjekt bleibt trotzdem vor dem Verb. Das ist die teuerste Gewohnheit, die Sie mitbringen, denn im Deutschen zwingt dieselbe Voranstellung das Verb an Position zwei und das Subjekt dahinter (Gestern ging ich). Eine kleine Gruppe von Satzanfängen ist die Ausnahme: Ein verneinendes oder einschränkendes Wort vorn, Never, Rarely, Not only, Only then, zieht das Hilfsverb vor das Subjekt, wie in einer Frage: Never have I seen, Only then did the council pay. Das ist gehobenes Englisch, und Sie begegnen ihm vor allem beim Lesen; nach jedem anderen Anfang steht das Subjekt vor dem Verb.

Zwischen Verb und Objekt kommt nichts. Das deutsche Mittelfeld nimmt bereitwillig alles auf, was zwischen Verb und Objekt passt: Ich lese jeden Tag die Kommentare, Ich verstehe sehr gut dieses Argument. Übersetzt wird daraus I read every day the comments und I understand very well this argument, und beides ist falsch. Englisch hält die beiden zusammen und schickt die Angabe nach hinten: I read the comments every day, I understand this argument very well.

Das Häufigkeitsadverb hat sein eigenes Fach. Always, never, often, usually, already stehen nach be, nach dem ersten Hilfsverb (also nach einem Wort wie has, will, can, das vor dem Vollverb steht) und vor dem Vollverb, wenn es weder be noch ein Hilfsverb gibt. Bei zwei Verbteilen liegen Deutsch und Englisch hier ausnahmsweise gleich (hatte nie gefragt, had never asked); der Unterschied liegt bei be, wo Englisch keine Wahl lässt.

Eine indirekte Frage ist keine Frage mehr. Where is the station? ist eine Frage, das Verb steht vorn. Can you tell me where the station is? ist nur in der ersten Hälfte eine Frage; alles nach tell me ist eine gewöhnliche Aussage mit gewöhnlicher Stellung. Im Deutschen wird derselbe Teil zum Nebensatz und schickt das Verb ans Ende (…wo der Bahnhof ist). Englisch tut weder das eine noch das andere: Subjekt, dann Verb, wie in jedem Aussagesatz. Der Fehler fällt der korrigierenden Person sofort auf, deshalb verdient er Aufmerksamkeit auch dort, wo keine Lücke ihn prüft.

Die Regel steht. Jetzt wird sie in vier Aufgaben hintereinander geprüft. Die erste ist Editing, und dort sieht man die besetzte Subjektstelle direkt in der Zeile.

Dieselbe Stellung im Editing und in den Lücken

Zuerst die besetzte Subjektstelle, so wie das Editing sie druckt: In manchen Zeilen steht ein Pronomen, das das Subjekt ein zweites Mal nennt.

Klicken Sie das Wort an, das nicht hingehört. Ist die Zeile so korrekt, wählen Sie „kein überflüssiges Wort“.

Prüfungsniveau
  1. 00
  2. 01
  3. 02

Die besetzte Subjektstelle ist geklärt. Die nächste Aufgabe bricht nicht am Subjekt, sondern an dem, was davorsteht.

In the first winter after the overhaul, ___.

Prüfungsniveau

Die Angabe am Satzanfang ist geklärt. In der nächsten Aufgabe steht sie nicht vorn, sondern mitten im Satz, und Sie müssen zwischen zwei Stellen wählen, die beide möglich aussehen.

The council ___ about the clock until the letters arrived.

Prüfungsniveau

Das Fach des Adverbs haben Sie gefunden. Die nächste Aufgabe ist eine offene Lücke, und hineinzuschreiben ist ein einziges Wort: dasselbe Wort, das zeigt, dass die Frage vorbei ist.

Prüfungsniveau
The clockmaker asked the council where the money gone. Nobody could tell him why the lever bent in the first place.

Im eigenen Text kostet sie am meisten

Der Blogkommentar wird nach vier Kriterien zu je fünf Punkten bewertet, und zwei davon, Range und Accuracy, betreffen die Sprache: zehn von zwanzig Punkten. Die Wortstellung sieht die korrigierende Person in jedem Satz, nicht nur an einer markierten Stelle. Es folgen vier Entscheidungen, die Sie treffen, wenn Sie selbst schreiben.

Welchen Satz lassen Sie in Ihrem Text stehen?

Prüfungsniveau

Das Objekt bleibt beim Verb. Die nächste Entscheidung betrifft dieselbe Stelle, nur schiebt sich diesmal kein Adverb dorthin, sondern eine Zeitangabe.

Welchen Satz markiert die korrigierende Person als Fehler?

schwerer als die Prüfung

Die Stelle der Zeitangabe ist geklärt. Die nächste Entscheidung betrifft das Häufigkeitsadverb, und dort fällt der Fehler weniger dem Auge auf als dem Ohr.

Welchen Satz lassen Sie in Ihrem Text stehen?

Prüfungsniveau

Das Adverb steht nach be. Die letzte Entscheidung betrifft die Frage, die Sie innerhalb Ihres eigenen Satzes an die Leserschaft richten.

Welchen Satz lassen Sie in Ihrem Text stehen?

schwerer als die Prüfung

Editing: das Wort ohne Platz im Satz

Das Editing hat noch einen Weg, die Stellung einer Zeile zu stören: ein Wort, das nirgends stehen kann. Lesen Sie jede Zeile als Folge von Plätzen und suchen Sie das Wort, das übrig bleibt.

Klicken Sie das Wort an, das nicht hingehört. Ist die Zeile so korrekt, wählen Sie „kein überflüssiges Wort“.

Prüfungsniveau
  1. 00
  2. 01
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  6. 05
  7. 06

Ein englischer Satz ist eine Reihe von Plätzen: der Handelnde (das Subjekt), das Verb und nach manchen Verben ein Objekt, also die Person oder Sache, auf die das Verb wirkt: The council paid the bill. Das überzählige Wort im Editing ist oft einfach das, das keinen dieser Plätze besetzt.

there am Anfang eines Satzes darüber, was es gibt, braucht be. Dieses there leitet einen Satz darüber, was es gibt, nur zusammen mit einer Form von be ein: there is, there was, there are. Das deutsche da am Satzanfang verführt dazu, es auch vor ein gewöhnliches Subjekt zu setzen. Folgt kein be und hat die Zeile ihr eigenes Subjekt und Verb, ist there ein Wort zu viel: the same quarrel begins steht auch ohne es. Das there des Ortes, wie in I live there, ist ein anderes Wort und bleibt.

Manche Verben nehmen kein Objekt. Wenn fade, arrive, happen, disappear beschreiben, was dem Subjekt von selbst geschieht, steht kein Objekt dahinter: Der Teamgeist verblasst, der Bus kommt an. Ein them oder it nach einem solchen Verb hat keinen Bezug, also wird in team spirit slowly fades them das them gestrichen.

itself nach einem Verb, das allein auskommt. Im Deutschen heißt es der Boden senkt sich, und dieses sich will mit. Wenn settle, begin, happen, grow, fade beschreiben, was dem Subjekt von selbst geschieht, ist itself oder themselves danach ein Wort zu viel: the floor settled, the season begins. Bei dress ist es anders, denn man zieht jemanden an; in The children dressed themselves besetzt das Wort den Objektplatz und bleibt. Für beide Arten von Verb gilt dieselbe Probe: Gibt es in diesem Satz eine zweite Person oder Sache, auf die das Verb wirkt? Wenn sich das Subjekt einfach senkt, wächst oder verblasst, hat ein Objekt oder itself nichts zu benennen und ist überzählig.

Was Sie mitnehmen

Was die Rolle vergibtdie Stelle, nicht die Endung: davor der Handelnde, danach die Sache
Subjekte pro Prädikatgenau eines; die Wiederholung als Pronomen ist das überflüssige Wort
Zwischen Verb und Objektnichts
Umstandsangabevorn oder hinten; vorangestellt verschiebt sie nichts, keine Verbzweitstellung, außer nach Never, Only then
always, never, oftennach be, nach dem Hilfsverb, vor dem Vollverb
In einer indirekten Frage (nach tell me, I wonder)normale Stellung: kein do und kein Verb am Ende
Ort und Zeit nebeneinandererst der Ort, dann die Zeit

Drei Stellen, an denen das Punkte bringt oder kostet:

Fehlende Satzteile: dort hält die Naht genau daran Editing: dort wird das zweite Subjekt zum überflüssigen Wort Blogkommentar: dort sieht man die Wortstellung in jedem Satz
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