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a, an, the und der Nullartikel

Beim Artikel gehen Fehler in beide Richtungen. Ein überzähliges Wort entsteht, wenn the vor einem Wort steht, vor dem gar kein Determinierer stehen darf (ein Determinierer ist ein Artikel oder ein Wort wie this, my, some, das vor einem Substantiv steht und sagt, welches oder wie viel), oder a vor einem Substantiv, das sich nicht zählen lässt. Der umgekehrte Fehler, ein fehlendes a/an dort, wo es nicht fehlen darf, kommt aus dem Russischen: Es hat keine Artikel, und neben у меня есть машина wirkt das englische I have car wie ein fertiger Satz. Im eigenen Text wählen Sie den Artikel in fast jeder Zeile selbst.

The beantwortet eine Frage, die die Leserin beantworten können muss: welches genau? Ein Substantiv, das einen Begriff überhaupt nennt, hat keine Antwort darauf, weil es nichts Bestimmtes gibt, auf das man zeigen könnte. Der Satzbau verrät das nicht. In einer Geschichte über jemandes Garten sind the privacy und the gate gleich gebaut, aber auf das Tor dieses Gartens kann man zeigen, auf Privatsphäre überhaupt nicht.

Zwei the, die gleich aussehen

Zwei Editing-Zeilen aus einer Geschichte über einen Dachgarten. In einer Zeile kann ein überzähliges Wort stehen: Streichen Sie es, oder lassen Sie die Zeile stehen.

Klicken Sie das Wort an, das nicht hingehört. Ist die Zeile so korrekt, wählen Sie „kein überflüssiges Wort“.

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Der Unterschied liegt nicht darin, ob the vor einem Substantiv steht, denn das tut es in beiden Fällen. Er liegt darin, ob die Leserin an dieser Stelle schon sagen kann, von welchem Garten, welchem Tor, welchem Geist die Rede ist. Bei the rooftop garden kann sie es; bei the community spirit nicht, das ist der Gemeinschaftssinn überhaupt und nicht der eines bestimmten Ortes.

Die Regel und die Tabelle

Die drei Entscheidungen sehen nicht alle auf dieselbe Eigenschaft. the hängt an einer Frage, ob die Leserin die Sache erkennen kann, und das gilt für jede Art von Substantiv: the advice she gave, the cars outside. a/an und der Nullartikel hängen an einer zweiten Eigenschaft, ob das Substantiv zählbar ist. Zählbares lässt sich zählen (one book, two books), Unzählbares nicht (advice, information). Nur ein zählbarer Singular nimmt a/an, und außerhalb fester Wendungen wie by car steht ein zählbarer Singular nie ohne Determinierer. Das russische у меня есть машина verlangt keinen Artikel, der englische Satz ist ohne ihn unvollständig: I have a car statt I have car, she lost an umbrella statt she lost umbrella. Zählbarkeit lohnt sich zu prüfen statt zu erfühlen, denn die Grenze verläuft, wo man sie nicht erwartet: advice, information, furniture, news und luggage sind im Englischen unzählbar und benennen doch lauter Dinge, die man offensichtlich einzeln zählen könnte. Wörter wie some, any, much, many sind keine Artikel, sondern Mengendeterminierer, und sie wohnen dort, wo zählbar gegen unzählbar steht. Es sind also drei Entscheidungen und vier Formen: a und an sind eine Entscheidung, nach dem Laut geteilt.

Zählbarkeit, some, any und die anderen Determinierer: wo die Grenze zwischen dem verläuft, was a/an nimmt, und dem, was keines nimmt

Derselbe Artikel im offenen Lückentext und im Schreibteil

Offener Lückentext. Eingetragen wird ein Wort.

Prüfungsniveau
The library opened last spring after the council turned an old warehouse into modern reading room. The council also restored an old reading lamp for the front desk, and staff have kept lamp switched on every evening since. Everyone in town has heard about the new library, few have actually visited yet. The entrance sits right next to oldest clock tower in the region.

Schreibteil. Ein Absatz aus einem Blogkommentar.

schwerer als die Prüfung
Since a few of you asked in the comments: yes, the landlord fitted ··· boiler in the hallway right before I moved in, brand new. Three weeks later, ··· boiler started clanking every single morning, and nobody at the agency picked up. If you rent in this building too, you already know ··· landlords never fix anything until someone complains twice.

Das Paar „erste Erwähnung mit a, Wiederholung mit the“ gilt für einen zählbaren Singular, den die Leserin zum ersten Mal trifft und noch nicht erkennen kann: a boiler, dann the boiler. Ist die Sache sofort erkennbar, steht the schon bei der ersten Erwähnung. The landlord hat in diesem Kommentar vorher niemand genannt, aber eine Mietwohnung hat einen Vermieter, und die Leserin weiß, wer gemeint ist. Unzählbares und ein allgemein gemeinter Plural stehen bei der ersten Erwähnung ohne Artikel: landlords, advice.

Was sich nicht herleiten lässt

Weder die Lautregel noch die institutionellen Wendungen lassen sich aus den drei Entscheidungen herleiten: Man muss sie sich merken. Am meisten zählen sie im Schreibteil, wo Sie an honest opinion oder go to school selbst schreiben, ohne Varianten zur Auswahl.

schwerer als die Prüfung
After the accident, the paramedic gave ··· honest account of what she had seen. The firm’s new director is ··· European economist with years of experience abroad. She was still at ··· work when the call from the hospital came. Most of the guests arrived by ··· car, and the rest came on foot.

Die drei Entscheidungen gemischt

Zuerst vier Editing-Zeilen und drei Lücken aus einem Text über eine Bäckerei, die nach dem Umbau wieder eröffnet hat, dann noch eine Lücke. Welche der drei Entscheidungen in einer Zeile arbeitet, steht nirgends dabei.

Klicken Sie das Wort an, das nicht hingehört. Ist die Zeile so korrekt, wählen Sie „kein überflüssiges Wort“.

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Die beiden Fehler stammen aus verschiedenen Spalten der Tabelle. Das the vor friendliness ist überzählig, weil die Frage „welche Freundlichkeit?“ keine Antwort hat, und das a vor furniture, weil man Möbel im Englischen nicht zählt. Der Text über die Bäckerei geht weiter, aber jetzt schreiben Sie das Wort selbst in die Lücke.

Prüfungsniveau
The owner found an old oven in the cellar, and oven now bakes every loaf in the shop. She said reopening felt like new beginning for the whole street. She thanked same regulars who had queued outside on the very first morning.

In der letzten Zeile verlangt same das the: Es zeigt selbst auf die Leute, und die Wiederholung spielt keine Rolle. Der nächste Satz stammt aus einem anderen Text und bietet vier Varianten.

A journalist wrote about a new café in her weekend column, and locals have been asking about ___ café ever since.

Prüfungsniveau

Determinierer im Editing: ein Wort, das auf nichts zeigt

Drei Zeilen aus verschiedenen kurzen Texten. In einigen hat ein Wort in der Zeile nichts, wozu es gehören könnte; streichen Sie es, oder lassen Sie die Zeile stehen.

Klicken Sie das Wort an, das nicht hingehört. Ist die Zeile so korrekt, wählen Sie „kein überflüssiges Wort“.

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Zwei Fehler verschiedener Art und ein Mechanismus dahinter: Ein Determinierer braucht etwas, worauf er zeigt, und in diesen Zeilen hat er nichts.

Ein Plural, der eine Gruppe ganz allgemein nennt, steht ohne Determinierer; ein any davor greift nichts heraus. Das ist die erste Zeile der Tabelle oben, der letzte Fall in der Spalte „Wann“: cars are expensive, a rise in younger visitors. Vor einem Plural heißt any „welche auch immer, egal welche“: any spare parts go back on the shelf, außerdem in Fragen und nach einer Verneinung: Are there any questions?, We don't have any spare parts. Bei a rise in younger visitors bleibt keine solche Wahl offen: Es geht um die Gruppe als Ganzes, und any hat dort nichts zu tun.

Ein Monat nach in steht ohne Artikel: in November, in January, und ein the zwischen in und dem Monat ist überzählig. Der Monat ist hier ein Name wie March in der zweiten Zeile und braucht kein the, um zu sagen, welcher gemeint ist.

Was Sie mitnehmen

Die Reihenfolge, in der Sie jedes Substantiv ansehen, drei Fragen hintereinander:

  1. Kann die Leserin es schon erkennen: früher genannt, einzig, präzisiert durch das, was folgt? Dann the.
  2. Eines von vielen und zum ersten Mal genannt? Dann a, und vor einem Vokallaut an.
  3. Generisch, abstrakt oder Plural im Allgemeinen? Dann nichts, und the ist hier überzählig.
Editing: wo das the vor einem abstrakten Begriff ein typisches überzähliges Wort ist Offener Lückentext: der Artikel als Antwort in einer Lücke ohne Auswahl Blogkommentar: wo aus der ersten Erwähnung a/an die zweite mit the wird
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