Die Digitalisierung verändert die Hochschullandschaft grundlegend. Immer mehr Universitäten setzen auf digitale Lehrangebote – mit weitreichenden Folgen für Studierende und Lehrende.
Nach neuesten Erhebungen des Wissenschaftsministeriums hat sich das Angebot an digitalen Lehrveranstaltungen an österreichischen Universitäten seit der Pandemie verdreifacht. Rund 75 Prozent aller Studierenden nehmen mittlerweile regelmäßig an Onlinevorlesungen teil. Diese Entwicklung bringt sowohl Chancen als auch Herausforderungen mit sich. Einerseits profitieren Studierende von der Flexibilität, andererseits fehlt vielen der direkte Kontakt zu Lehrenden und Kommilitonen.
An der Universität Wien wurde im vergangenen Semester eine umfangreiche Befragung unter 3.000 Studierenden durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen ein differenziertes Bild: Während 68 Prozent der Befragten die zeitliche Flexibilität von Onlinevorlesungen schätzen, beklagen 54 Prozent den fehlenden persönlichen Austausch. Besonders Erstsemester berichten von Schwierigkeiten, soziale Kontakte zu knüpfen und sich an der Universität zurechtzufinden.
Die Qualität der digitalen Lehre variiert stark zwischen den einzelnen Fachbereichen. Geisteswissenschaftliche Fächer, in denen Diskussionen und Textarbeit im Vordergrund stehen, lassen sich vergleichsweise gut in digitale Formate übertragen. Naturwissenschaftliche und technische Studiengänge hingegen stoßen an Grenzen, wenn Laborpraktika und Feldarbeit durch Simulationen ersetzt werden müssen.
Ein zentrales Thema ist die technische Infrastruktur. Trotz erheblicher Investitionen in den vergangenen Jahren berichten zahlreiche Studierende von instabilen Verbindungen während Onlineprüfungen und von Schwierigkeiten beim Zugang zu Lernplattformen. Mehrere Hochschulen haben daher eigene IT-Support-Teams eingerichtet, die Studierenden bei technischen Problemen zur Seite stehen.
Trotz der zunehmenden Beliebtheit von E-Learning betonen Bildungsexperten, dass digitale Formate den Präsenzunterricht nicht vollständig ersetzen, sondern sinnvoll ergänzen und neue Lernwege ermöglichen sollten. Die Zukunft der Hochschullehre liegt nach Einschätzung vieler Fachleute in hybriden Modellen, die das Beste aus beiden Welten vereinen.
Lesen Sie den folgenden Text und entscheiden Sie, welches von den unten angeführten Wörtern in die jeweilige Lücke passt. Es gibt zu jeder Lücke vier Möglichkeiten (a-d). Ein Beispiel (0) ist vorgegeben.
Nach neuesten Erhebungen (0) des Wissenschaftsministeriums hat sich das (1) an digitalen Lehrveranstaltungen an österreichischen Universitäten seit der Pandemie verdreifacht. Rund 75 Prozent aller Studierenden nehmen mittlerweile regelmäßig (2) Onlinevorlesungen teil. Diese Entwicklung bringt sowohl Chancen als auch (3) mit sich. Einerseits profitieren Studierende von der Flexibilität, andererseits fehlt vielen der direkte Kontakt zu Lehrenden und Kommilitonen. Trotz der (4) Beliebtheit von E-Learning betonen Bildungsexperten, dass digitale Formate den Präsenzunterricht nicht vollständig ersetzen, sondern sinnvoll ergänzen und neue Lernwege (5) sollten.
| a) | b) | c) | d) | |
|---|---|---|---|---|
| (0) | Anforderungen | Berechnungen | Erhebungen | Messungen |
| (1) | Angebot | Anspruch | Bedürfnis | Verlangen |
| (2) | auf | bei | in | an |
| (3) | Erfahrungen | Herausforderungen | Schwierigkeiten | Veränderungen |
| (4) | erhöhten | gestiegenen | wachsenden | zunehmenden |
| (5) | einrichten | ermöglichen | erreichen | erschaffen |
5 Punkte
Интерактивная практика с ИИ
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