Die Debatte um die Nutzung von Smartphones in Schulen spaltet Eltern, Lehrkräfte und Bildungspolitiker. Zwischen striktem Verbot und gezielter Integration suchen Schulen nach dem richtigen Weg.
Die Debatte um Smartphones in der Schule ist so alt wie das Smartphone selbst. Während einige Länder die Geräte aus dem Unterricht verbannen, setzen andere bewusst auf deren Integration.
In vielen Klassenzimmern gehören die kleinen Bildschirme längst zum Alltag, obwohl die pädagogische Forschung zu keinem eindeutigen Ergebnis gekommen ist.
Frankreich hat 2018 ein landesweites Handyverbot an Schulen eingeführt, das in der Folge auch von anderen europäischen Ländern diskutiert wurde. Befürworter des Verbots argumentieren, dass Smartphones die Aufmerksamkeit der Schüler massiv beeinträchtigen. Tatsächlich zeigen Studien, dass die bloße Anwesenheit eines Smartphones auf dem Tisch die kognitive Leistungsfähigkeit senkt, selbst wenn das Gerät ausgeschaltet ist.
Andererseits gibt es Schulen, die einen anderen Weg gehen und die Geräte bewusst in den Unterricht integrieren, um Quizfragen zu beantworten und interaktive Lernspiele zu spielen. In Finnland beispielsweise nutzen Schülerinnen und Schüler ihre Smartphones für Rechercheaufgaben, um dort Informationen schnell nachzuschlagen und Ergebnisse zu dokumentieren.
Ein Pilotprojekt an einer Wiener Mittelschule hat gezeigt, dass Schüler, die ihre Smartphones für schulische Zwecke nutzen durften, eine höhere Lernbereitschaft und bessere Ergebnisse in Tests zeigten. Die Lehrkräfte berichteten zudem, dass die Motivation und das Engagement der Schüler deutlich gestiegen seien. Allerdings funktioniert dieses Modell nur dann, wenn klare Regeln für die Nutzung im Unterricht festgelegt werden.
Letztlich hängt der Erfolg weniger vom Gerät selbst ab als vielmehr davon, wie Lehrkräfte und Schüler gemeinsam Regeln für die Nutzung entwickeln.
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Die Debatte um Smartphones in der Schule ist so alt wie das Smartphone selbst. Während einige Länder die Geräte aus dem Unterricht verbannen, (0) J:
In vielen Klassenzimmern gehören die kleinen Bildschirme längst zum Alltag, (1).
Frankreich hat 2018 ein landesweites Handyverbot an Schulen eingeführt, (2). Befürworter des Verbots argumentieren, (3). Tatsächlich zeigen Studien, dass die bloße Anwesenheit eines Smartphones auf dem Tisch die kognitive Leistungsfähigkeit senkt, (4).
Andererseits gibt es Schulen, die einen anderen Weg gehen und die Geräte bewusst in den Unterricht integrieren, (5). In Finnland beispielsweise nutzen Schülerinnen und Schüler ihre Smartphones für Rechercheaufgaben, (6).
Ein Pilotprojekt an einer Wiener Mittelschule hat gezeigt, dass Schüler, die ihre Smartphones für schulische Zwecke nutzen durften, (7). Die Lehrkräfte berichteten zudem, (8). Allerdings funktioniert dieses Modell nur dann, (9).
Letztlich hängt der Erfolg weniger vom Gerät selbst ab als vielmehr davon, (10).
| Teil | Text |
|---|---|
| A | dass Smartphones die Aufmerksamkeit der Schüler massiv beeinträchtigen |
| B | dass die Motivation und das Engagement der Schüler deutlich gestiegen seien |
| C | wie Lehrkräfte und Schüler gemeinsam Regeln für die Nutzung entwickeln |
| D | um dort Informationen schnell nachzuschlagen und Ergebnisse zu dokumentieren |
| E | obwohl die technische Ausstattung der Schulen verbessert wurde (DISTRAKTOR) |
| F | um Quizfragen zu beantworten und interaktive Lernspiele zu spielen |
| G | obwohl die pädagogische Forschung zu keinem eindeutigen Ergebnis gekommen ist |
| H | wenn klare Regeln für die Nutzung im Unterricht festgelegt werden |
| I | selbst wenn das Gerät ausgeschaltet ist |
| J | setzen andere bewusst auf deren Integration (BEISPIEL) |
| K | das in der Folge auch von anderen europäischen Ländern diskutiert wurde |
| L | weil die Eltern der Schüler sich dagegen ausgesprochen haben (DISTRAKTOR) |
| M | eine höhere Lernbereitschaft und bessere Ergebnisse in Tests zeigten |
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