Entscheiden Sie, ob folgende Aussagen richtig oder falsch sind und finden Sie den Satz, der diese Frage beantwortet. Tragen Sie die ersten vier Wörter dieses Satzes in die entsprechende Tabellenspalte ein. Nur, wenn dieser Satzhinweis stimmt, bekommen Sie einen Punkt für die korrekte Antwort. Ein Beispiel (0) ist vorgegeben.
Wir behandeln sie wie Familienmitglieder, umsorgen und vermissen sie. Die Beziehung zum Haustier hat sich deutlich intensiviert.
Andrea Beetz ist Psychologin und arbeitet seit gut 20 Jahren wissenschaftlich über die Effekte der Mensch-Tier-Beziehung – und erlebt diese täglich in der eigenen Familie. Hund Asmo sei ein vollwertiges Familienmitglied, erzählt sie sogleich. Der Name Asmo klingt noch sehr nach Hund. Immer mehr Hunde und Katzen heißen aber inzwischen wie Menschen, ergab kürzlich eine Umfrage des Haustierregisters Tasso. Wir nennen sie Lilly, Max und Luna, Felix oder Emma – alles auch beliebte Kindernamen. Ein weiteres Indiz der intensiven Nähe.
„Wir Menschen sind biophil", erklärt Beetz das Phänomen. „Das Interesse an Tieren ist ein evolutionäres Erbe. Haustiere helfen, unser Bedürfnis nach sozialer Verbundenheit zu befriedigen." Auch unsere Vorliebe für das Niedliche spielt dabei eine Rolle. Mit ihrem süßen Aussehen adressieren Tierkinder und manche entsprechend gezüchteten Rassen an das tief im Menschen verankerte Kindchenschema: Attribute wie ein großer runder Kopf mit vorspringender Stirn, große Augen und ein rundlicher Körper aktivieren unser Fürsorgeverhalten.
Der Mensch sehnt sich nach einer Beziehung zum Tier. Dass sich domestizierte Vierbeiner wie Hunde, Katzen, Pferde dafür besser eignen als Kugelfische oder Kreuzspinnen, liegt auf der Hand. Und es hat biologische Gründe. Aus der jüngeren Forschung weiß man, dass die Beziehung zum Heimtier auf vergleichbaren Hirnstrukturen basiert. Vor allem mit den höher entwickelten Säugetieren teilen wir ein Netzwerk von Kerngebieten im Vorder- und Mittelhirn, das Hormone produziert und Sozialverhalten und Stressreaktionen reguliert.
Neuere Forschungen zeigen, dass die Hauptrolle für Stress bei sozial organisierten Tieren zumeist ebenfalls sozial bedingt ist. Zugleich lässt sich Stress just über diese Sozialbeziehungen positiv beeinflussen – wie beim Menschen auch. Als Schmiermittel für Sozialbeziehungen aller Art gilt dabei das Neuropeptid Oxytocin. „Zahlreiche Studien belegen inzwischen, dass vor allem Hautkontakt mit Tieren auf beiden Seiten Oxytocin ausgeschüttet wird", erklärt Psychologin Andrea Beetz, die gemeinsam mit Kollegen ein Buch über die „Bindung zu Tieren" geschrieben hat.
„Haustiere haben einen großen Ertrag für die Gesellschaft", sagt sie. Sowohl in der Therapie als auch in der Altenbetreuung spielen Tiere eine immer wichtigere Rolle. Dass der Kontakt und Austausch mit ihnen Wärme und Wohlgefühl stiftet, ist mannigfach belegt.
Psychologin Beetz zum Beispiel fand gemeinsam mit Kollegen in einer Untersuchung mit 31 Kindern zwischen sieben und zwölf Jahren heraus, dass der Streichelkontakt mit einem Hund die Konzentration des Stresshormons Cortisol im Speichel signifikant senkt – deutlicher als beim Kontakt mit einer beruhigenden Person oder einem Plüschtier. Eine Studie bei knapp 11.000 Heimtierbesitzern ergab, dass diese in der Regel gesünder sind und weniger zum Arzt marschieren – dafür im Zweifel öfter auf die Hundewiese und in den Wald.
https://focus-tierarzt.de (gekürzt)
| Aussage | richtig | falsch | Die ersten vier Wörter des Beweissatzes | |
|---|---|---|---|---|
| 0 | Beispiel: Die Menschen haben heute immer weniger Bezug zu ihren Vierbeinern. | X | Die Beziehung zum Haustier | |
| 1 | Äußere Merkmale erzeugen den Wunsch, sich um ein Tier zu kümmern. | |||
| 2 | Jedes Tier kann das Streben des Menschen nach Beziehung befriedigen. | |||
| 3 | In Gruppen lebende Tiere haben wegen der Beziehungen innerhalb der Gruppe den meisten Stress. | |||
| 4 | Haustiere können die Betreuung älterer Menschen übernehmen. | |||
| 5 | Es wurde erhoben, dass Heimtiere insgesamt gesünder sind. |
10 Punkte
Интерактивная практика с ИИ
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