Aufgabe: Lesen Sie den folgenden Text. Einige Teile wurden entfernt. Wählen Sie die passenden Teile (A-N) für jede Lücke (1-10). Es gibt zwei Satzteile, die nicht passen. Ein Beispiel (0) ist vorgegeben.
Eigentlich sollte das Mobiltelefon den Kontakt zu anderen Menschen erleichtern. Manchmal bewirkt es allerdings das Gegenteil, (0) M : Liegt ein Telefon auf dem Tisch, (1).
Zugegeben, man hat es selbst auch schon getan: Im Lokal das Handy auf den Tisch gelegt, (2). Und selbst wenn das so wäre: Würde man diesen verpassen, (3)?
Andrew Przybylski hat die Augen im Alltag offen – und diese Eigenschaft des Kommunikationszeitalters nun in ein wissenschaftliches Experiment übersetzt. Der Psychologe von der University of Essex bat 34 einander unbekannte Paare, (4). Thema: Ein interessantes Erlebnis während des letzten Monats.
Vor dem Gespräch hatte Przybylski ein Handy oder ein Notebook in der Nähe der Probanden abgelegt. Obwohl das Gerät nicht im unmittelbaren Blickfeld der Gesprächspartner lag, (5): Die Teilnehmer aus der Handygruppe waren nach der zehnminütigen Unterhaltung weniger positiv gestimmt.
Was sich etwa daran zeigte, dass sie dem Satz „Wenn wir einander öfter sehen würden, könnten wir Freunde werden" seltener zustimmen. Und sie berichteten auch, (6), wie jene aus der Vergleichsgruppe.
Ähnliche Resultate erbrachten Versuche mit anderen Gesprächsthemen, die zwischen dem bedeutendsten Moment des letzten Jahres und Belanglosigkeiten angesiedelt waren. Auch hier empfanden die Notebook-Probanden mehr Intimität, (7).
Dass die Existenz eines Telefons Gespräche verflachen lässt, erklärt Przybylski durch den Symbolgehalt des Geräts: Das Handy rufe Assoziationen zu größeren sozialen Netzwerken hervor und (8). Ob das auch für Festnetztelefone sowie für Gespräche unter Freunden gilt, (9). Für Przybylski ist das Resultat jedenfalls ein Paradox: „Mobiltelefone können Menschen verbinden, (10)."
Quelle: science.ORF.at
| Option | Satzteil |
|---|---|
| A | aber sie können diese Verbindung durch ihre Präsenz auch hemmen |
| B | als ob man einen wichtigen Anruf erwarten würde |
| C | bleibt noch zu klären |
| D | wenn das Telefon in der Tasche bleiben würde |
| E | dass man einen Freund dadurch verliert |
| F | dass hier ein Mechanismus des technischen Fortschritts am Werk ist |
| G | führte das Versuchssetting zu messbaren Effekten |
| H | ihrem Gesprächspartner nicht so nahe gewesen zu sein |
| I | laufen die Gespräche schlechter |
| J | lenke damit tendenziell von der Intimität des Vieraugengesprächs ab |
| K | sich zu einem Gespräch in einem Lokal zu treffen |
| L | während die Handyfraktion die Konversation als eher oberflächlich erlebte |
| M | wie eine Studie zeigt (BEISPIEL) |
10 Punkte
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