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Aufgabe 5 — Textproduktion (Wahl 1 von 2)
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5 · Textproduktion
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Aufgabe 5 — Textproduktion (Wahl 1 von 2)

Aufgabe 5 — Textproduktion

Aufgabe 5 — Dauer: 80 Minuten — / 40 P.

Textproduktion: Lesen Sie die Themen A und B genau durch und entscheiden Sie sich dann für ein Thema.


Thema A: Motivation am Arbeitsplatz

Schreiben Sie eine Stellungnahme zum Thema „Motivation am Arbeitsplatz". Gehen Sie dabei auf folgende Fragen ein:

  1. Welche drei Aspekte sind Ihrer Meinung nach in Bezug auf die Motivation am Arbeitsplatz besonders wichtig und weshalb?
  2. Welche Rolle spielen Führungskräfte, wenn es um die Motivation am Arbeitsplatz geht?
  3. Was sind in diesem Zusammenhang Ihre persönlichen Erwartungen und Wünsche an Ihren (zukünftigen) Job?

Werten Sie dafür die für Sie wichtigen Informationen aus dem Text (Impuls 1) und aus der Graphik (Impuls 2) aus und verarbeiten Sie diese zusammen mit Ihren eigenen Überlegungen zu einem Text.

Schreiben Sie nach folgendem Textbauplan: Einleitung -- Hauptteil -- Fazit Schreiben Sie mindestens 300 Wörter.

Impuls 1: Text

Motivation bei der Arbeit steigert Zufriedenheit und Wertschöpfung

Der Job trägt viel zu unserer Lebensqualität bei. Zufriedenheit und Spaß gehen dabei Hand in Hand mit einer hohen Motivation. Wer motiviert arbeitet, schützt auch seine Gesundheit: Die Gefahr für Depressionen, Burnout oder andere Überlastungsanzeichen sinkt.

Auch Unternehmen profitieren von motivierten Mitarbeitern. Forschungsergebnisse zeigen: Wenn wir motiviert arbeiten, zeigen wir höhere Arbeitsleistungen, sind innovativer, fehlen seltener am Arbeitsplatz, machen weniger Fehler und bleiben häufiger im Unternehmen. Außerdem erhöhen motivierte Mitarbeiter die Profitabilität, die Produktivität, das Wachstum und die Wettbewerbsfähigkeit.

Kurzum: Sind Menschen im Job motiviert, erhöhen sie die Wertschöpfung. Das leuchtet ein, denn wer motiviert ist, sucht engagierter nach Lösungen als jemand, der Dienst nach Vorschrift erledigt. Dagegen verlieren Arbeitgeber durch demotivierte Angestellte viel Geld: Mitarbeiter, die innerlich schon gekündigt haben, können die deutsche Wirtschaft bis zu 100 Milliarden Euro pro Jahr kosten.

Impuls 2: Graphik

TOP 10 FAKTOREN für die Arbeitsmotivation

  • 65% -- Gutes Arbeitsverhältnis zu Kollegen und Vorgesetzten
  • 50% -- Flexible Arbeitszeiten (z.Bsp. Gleitzeit)
  • 42% -- Guter Kontakt zu Kollegen auch nach Feierabend
  • 33% -- Getränke kostenlos vom Arbeitgeber zur Verfügung gestellt
  • 33% -- Viel Teamarbeit
  • 32% -- Ansprechende Raumgestaltung/Einrichtung
  • 31% -- Betriebliche Gesundheitsförderung
  • 28% -- Guter Kaffee
  • 27% -- Pflanzen im Büro
  • 25% -- Moderne Büromöbel

Thema B: Macht Geld glücklich?

Schreiben Sie eine Stellungnahme zum Thema „Macht Geld glücklich?". Gehen Sie dabei auf folgende Fragen ein:

  1. Welche Vor- und Nachteile bringt Reichtum mit sich? Warum?
  2. Was ist für viele Menschen wichtiger als Geld?
  3. Was macht Sie glücklich? Warum?

Werten Sie dafür die für Sie wichtigen Informationen aus dem Text (Impuls 1) und aus der Graphik (Impuls 2) aus und verarbeiten Sie diese zusammen mit Ihren eigenen Überlegungen zu einem Text.

Schreiben Sie nach folgendem Textbauplan: Einleitung -- Hauptteil -- Fazit Schreiben Sie mindestens 300 Wörter.

Impuls 1: Text

Kann Geld wirklich unsere Denkweise und unser Verhalten verändern? Untersuchungen zeigen, ja das kann es! Reich sein bietet viele Vorteile im Leben, aber ein Leben in Reichtum ist nicht immer das, was es scheint. Zwar werden Superreiche von vielen beneidet, mit Geld aber lässt sich Glücklichsein nicht kaufen, und ein Leben in Wohlstand bringt viele Herausforderungen mit sich.

Bei Befragungen von Wohlhabenden traf Ashley Whillans, Verhaltensforscherin aus Harvard, auf Menschen, die zu sehr auf das Geldmachen fokussiert waren und nicht darauf, mehr Zeit zu haben. Doch Forschungen zeigen, dass Menschen, die Zeit als wertvoller erachten als Geld, glücklicher sind, gesündere Beziehungen haben, bessere soziale Kontakte pflegen und mehr Zufriedenheit im Job erleben.

Auch die Kinder reicher Eltern haben es nicht immer leicht. Reichtum mag eine privilegierte Bildung und Erziehung ermöglichen, aber Kinder aus enorm vermögenden Familien wachsen oftmals mit dem Gefühl heran, isoliert zu sein und nicht geliebt zu werden. Deshalb leiden sie oft unter Depressionen, Angstzuständen, Sucht, Essstörungen und Verhaltensproblemen.

Impuls 2: Graphik

Was macht Sie glücklich?

  • gesund zu sein -- 92%
  • meine Familie und Freunde -- 85%
  • finanzielle Absicherung -- 83%
  • mehr freie Zeit für mich zu haben -- 83%
  • meine Hobbys -- 82%
  • ein sicherer Job und berufliche Aufstiegsmöglichkeiten -- 67%

Quelle: Deutsche Vermögensberatung / INSA Meinungstrend Befragte: 2.006, Befragungszeitraum: 26.02. -- 29.02.2016, Repräsentative Online-Umfrage

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