Aufgabe 1 — Lückentext mit Wortkasten
A. Leseverstehen — Aufgabe 1
Gesundheit: Warum Schlafmangel krank macht
Wien, 14. März (APA). Fast ein Drittel der Erwachsenen in Österreich schläft weniger als sechs Stunden pro Nacht. Dass dieser ________________(1) an Schlaf weitreichende Konsequenzen für die Gesundheit haben kann, zeigt eine neue Untersuchung der Medizinischen Universität Graz. Wer dauerhaft zu wenig schläft, hat ein deutlich höheres ________________(2), an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes oder Depressionen zu erkranken. Diese Erkenntnis ist nicht neu, doch das Ausmaß überrascht selbst Fachleute.
„Viele Menschen glauben, dass fünf Stunden Schlaf ________________(3) sind, um den Alltag zu bewältigen“, erklärt die Schlafforscherin Dr. Katharina Berger. „Tatsächlich aber ________________(4) der gesamte Organismus, wenn die Erholung über längere Zeit ausbleibt.“ Die Forscherin betont den engen ________________(5) zwischen Schlafqualität und psychischer Gesundheit. Wer ________________(6) weniger als sieben Stunden schlafe, entwickle häufiger Angstzustände und Konzentrationsschwierigkeiten.
Die langfristigen ________________(7) von chronischem (0) Schlafentzug sind mittlerweile gut dokumentiert. Schon nach einer Woche mit weniger als sechs Stunden Schlaf pro Nacht wird das Immunsystem messbar ________________(8). Infektionskrankheiten treten häufiger auf, Wunden heilen langsamer, und die kognitive Leistungsfähigkeit sinkt erheblich. Dennoch ________________(9) ein Großteil der Bevölkerung die Bedeutung eines gesunden Schlafrhythmus.
Besonders alarmierend sind die Zahlen bei jungen Erwachsenen zwischen 18 und 30 Jahren. In dieser Altersgruppe hat sich der durchschnittliche Schlafkonsum in den vergangenen zehn Jahren um fast eine Stunde verringert. Die Nutzung von Smartphones und sozialen Medien vor dem Einschlafen ________________(10) die Einschlafzeit und verschlechtert die Schlafqualität zusätzlich. Experten raten daher, elektronische Geräte mindestens eine Stunde vor dem Zubettgehen beiseitezulegen.
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